Angelika Kirchschlager

Till Fellner

Patricia Kopatchinskaja

Stefan Vladar

Julian Rachlin

Clemens Hagen

Angelika Kirchschlager has a wide discography on the Sony Masterworks label which have won numerous awards including a Grammy.

Sie ist auf allen großen Opernbühnen der Welt zu hören, wirkt aber auch als Lied- und Oratorieninterpretin. Mehr noch als durch ihre warm timbrierte Mezzostimme, mit stupender Technik geführt, besticht sie durch die Intelligenz ihres Liedvortrags und die Gestaltungskraft ihrer Bühnenrollen. Sie schöpft bei jedem Auftritt das ihr gegebene Potenzial voll aus, geht aber nie über ihre Grenzen und beschränkt ihr Repertoire entsprechend.

Ihre musikalische Ausbildung begann am Mozarteum in Salzburg. Dort studierte sie Schlagzeug und Klavier, ging dann 1984 an die Wiener Musikakademie. Sie studierte Gesang u.a. bei Gerhard Kahry und Walter Berry. Erste Engagements führten sie an die Kammeroper Wien und noch im letzten Jahr ihres Gesangsstudiums an die Grazer Oper. 1991 gewann sie drei Preise bei dem renommierten International Belvedere Wettbewerb in Wien und wurde 1993 Mitglied der Wiener Staatsoper. Mit der Rolle des Cherubino in Le nozze di Figaro debütiert die lyrische Mezzosopranistin.

2002 sang sie die Titelpartie in der Uraufführung von Sophie’s Choice des britischen Komponisten Nicholas Maw am Royal Opera House in London. Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 2003 in einer Neuproduktion von Hoffmanns Erzählungen und sang dort ein Jahr später den Octavian im Rosenkavalier. 2006 erarbeitete sie bei den Salzburger Osterfestspielen mit deren Leiter Sir Simon Rattle die Melisande in Debussys Pelléas et Mélisande.

Kirchschlager hat mit vielen angesehenen Dirigenten wie Claudio Abbado, Bertrand de Billy, Sir Colin Davis, John Eliot Gardiner, Christopher Hogwood, James Levine, Kurt Masur, Riccardo Muti, Kent Nagano, Seiji Ozawa, Kurt Sanderling, Donald Runnicles, Sir Simon Rattle zusammengearbeitet. Sie gibt regelmäßig Liederabende und ist ständiger Gast der Schubertiade Schwarzenberg. Ihr bevorzugter Begleiter am Klavier ist Helmut Deutsch.

Aufgetreten ist Kirchschlager bislang an Häusern wie der Mailänder Scala, dem Royal Opera House in London, der Metropolitan Opera in New York, der Opéra de Paris, der Wiener und Münchner Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der San Francisco Opera, im Salle Pleyel und in der Cité de la Musique in Paris, in Avery Fisher und Carnegie Hall in New York, der Boston Symphony Hall und dem Barbican Centre und Wigmore Hall in London. Angelika Kirchschlager hat ab 2007 eine Gastprofessur für zwei Jahre am Mozarteum Salzburg. Sie wird ihre Erfahrung auf den Gebieten Rezitativ, Lied- und Ensemblesingen weitergeben.

Im Juni 2007 wurde sie zur Kammersängerin ernannt.

Violinist Patricia Kopatchinskaja‘s repertoire ranges from baroque and classical (often played on gut strings) to new commissions or re-interpretations of modern masterworks.

Das Repertoire der Violinistin Patricia Kopatchinskajas reicht von Barockem und Klassischem (oft auf Darmsaiten gespielt) bis zu neuen Auftragswerken oder Interpretationen von modernen Meisterwerken. In der Spielzeit 2014/15 debütiert Kopatchinskaja mit den Berliner Philharmonikern, mit denen sie Peter Eötvös’ DoReMi unter der Leitung des Komponisten selbst im Rahmen des Musikfest Berlin aufführt. Das Konzert wird sie auch auf dem Dialoge Festival des Salzburger Mozarteums geben. Zu weiteren Höhepunkten dieser Saison gehören ihr Debüt mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und Auftritte mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR/Sir Roger Norrington und dem Philharmonia Orchestra/Vladimir Ashkenazy. Des Weiteren ist sie Artist-in-Residence beim hr-Sinfonieorchester, wo sie unter Philippe Herreweghe, Roland Kluttig und Andrés Orozco-Estrada spielt.

Im Frühling 2015 tourt Kopatchinskaja mit dem Königlichen Philharmonischen Orchester Stockholm unter Sakari Oramo durch die Schweiz und mit dem Orchestre des Champs-Élysées und Philippe Herreweghe durch die Niederlande und Frankreich. Zudem spielt sie Gubaidulinas Offertorium auf einer großangelegten Europa-Tournee mit dem NDR Sinfonieorchester und Thomas Hengelbrock. Vor kurzem wurde Kopatchinskaja zur Künstlerischen Partnerin des Saint Paul Chamber Orchestra ernannt und ihr erster Auftritt in dieser Rolle verbindet traditionelle Folkloristik mit klassischen Werken.

Zu Höhepunkten der vergangenen Saison zählen erstmalige Auftritte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks beim Münchner Musica Viva Festival, mit der Akademie für alte Musik Berlin unter René Jacobs und dem Ensemble Musica Aeterna mit Teodor Currentzis. Sie spielte außerdem beim Abschlusskonzert des Mostly Mozart Festival im Lincoln Center und war mit dem London Philharmonic Orchestra/ Vladimir Jurowski beim Edinburgh International Festival und dem Santander Festival zu erleben.

Kammermusik liegt Kopatchinskaja besonders am Herzen, und so arbeitet sie regelmäßig mit Künstlern wie Sol Gabetta, Markus Hinterhäuser und Polina Leschenko sowie Mitgliedern ihrer Familie zusammen. Außerdem ist sie Gründungsmitglied des umjubelten quartet-lab, ein Streichquartett mit Pekka Kuusisto, Lilli Maijala und Pieter Wispelwey. Im Herbst 2014 startet das Quartet seine zweite große Tournee, die es zum Wiener Konzerthaus, zur Londoner Wigmore Hall, zum Concertgebouw in Amsterdam und zum Konzerthaus Dortmund führt.

Patricia Kopatchinskaja hat einen Exklusivvertrag mit Naïve Classique. Zu jüngsten Aufnahmen für das Label gehören Violinkonzerte von Prokofjew und Strawinski mit dem London Philharmonic Orchestra/Vladimir Jurowski und Konzerte von Bartók, Ligeti und Peter Eötvös mit dem hr-Sinfonieorchester/Ensemble Modern. Letztere gewann 2013 den Gramophone “Recording of the Year Award” sowie einen ICMA und Echo Klassik und brachte ihr 2014 eine Grammy Nominierung ein. Ein ECHO Klassik wurde ihr auch 2009 in der Katergorie Kammermusik für ihre Einspielung von Sonaten von Beethoven, Ravel, Bártok und Fazil Say verliehen. Ihr neustes Album, Take Two!, auf dem verschiedene seltene Duette zu hören sind, wird noch in dieser Spielzeit veröffentlicht. Für ECM Records hat sie zudem Werke von Tigran Mansurian und Ustvolskaya eingespielt.

Kopatchinskaja hat im Laufe ihrer Karriere viele Preise erhalten und wurde kürzlich von der Royal Philharmonic Society für ihre außerordentlichen Live-Auftritte in Großbritannien als Instrumentalistin des Jahres 2013 gefeiert.

Patricia Kopatchinskaja spielt ein Instrument, das Giovanni Francesco Pressenda 1834 baute. Sie ist Goodwill-Botschafterin der Wohltätigkeitsorganisation Terre des Hommes und unterstützt als solche Kinderprojekte in Moldawien.

Julian Rachlin is one of the most exciting and respected violinists of our time. For the last 24 years, he has been captivating audiences around the world with his distinctively rich sound, superb musicianship and outstanding interpretations.

He has established close relationships with many of the most prestigious conductors and orchestras. Always willing to expand his musical horizons, Julian is also praised as a viola player and, most recently, as a conductor. For 12 years, Julian has been leading the internationally renowned “Julian Rachlin & Friends” festival in Dubrovnik, Croatia, a platform for creative and vibrant projects with leading musicians and actors. Besides delighting his audiences with his musical performances, Julian is also receiving recognition as a young philanthropist for his charity work as a UNICEF Goodwill Ambassador and his educational outreach.

Recent engagements include appearances with the Munich Philharmonic and Lorin Maazel, the Mariinsky Orchestra and Valery Gergiev, the London Philharmonic and Andrey Boreyko, as well as the Bavarian State Orchestra with Zubin Mehta and Kirill Petrenko. As conductor, he led, among others, the Czech Philharmonic and the Israel Philharmonic. As part of his residency at the Vienna Musikverein in 2014/15, Julian Rachlin is opening the season with the Munich Philharmonic and Semyon Bychkov, conducting the English Chamber Orchestra and playing in trio with Mischa Maisky and Daniil Trifonov. He is also touring Europe with the Leipzig Gewandhaus Orchestra and Riccardo Chailly, and is performing in China with the China Philharmonic, the Shanghai Symphony and the Guangzhou Symphony under Long Yu. Further highlights include concerts with the Boston Symphony Orchestra and Asher Fisch, the St. Petersburg Philharmonic and Yuri Temirkanov, the Philharmonia Orchestra and Vladimir Ashkenazy as well as the Orchestre National de France and Daniele Gatti.

As conductor, Julian Rachlin is appearing this season with orchestras including the Royal Northern Sinfonia, the Orchestre Philharmonique de Nice, the Moscow Virtuosi, the Zurich Chamber Orchestra and the Orchestra della Svizzera Italiana. Julian Rachlin has recently been appointed Principal Guest Conductor of the Royal Northern Sinfonia, a post he will assume in the 2015/16 season.

In 2012, Julian performed the world premiere of Krzysztof Penderecki’s Concerto Doppio at the Vienna Musikverein with Janine Jansen and the Bavarian Radio Symphony Orchestra conducted by Mariss Jansons. This concerto was commissioned by the Musikverein and is dedicated to Julian.

Julian Rachlin’s recordings for Sony Classical, Warner Classics and Deutsche Grammophon have all been met with great acclaim.

Born in Lithuania in 1974, Julian immigrated to Vienna in 1978. He studied violin with the eminent pedagogue Boris Kuschnir at the Vienna Conservatory and took private lessons with Pinchas Zukerman. He gained international acclaim overnight in 1988 by winning the “Young Musician of the Year” Award at the Eurovision Competition in Amsterdam. He then became the youngest soloist ever to play with the Vienna Philharmonic, making his debut under Riccardo Muti. At the recommendation of Maestro Mariss Jansons, Julian Rachlin has been studying conducting with Sophie Rachlin. Since September 1999, he has been on the violin faculty at the Konservatorium Wien University.

Julian Rachlin plays the 1704 “ex Liebig” Stradivari, on loan to him courtesy of the Dkfm. Angelika Prokopp Privatstiftung.

Austrian pianist Till Fellner’s international career was launched in 1993 when he won First Prize at the renowned Clara Haskil Competition in Vevey, Switzerland.

Seit mehr als 20 Jahren ist der österreichische Pianist Till Fellner, dessen internationale Karriere 1993 mit dem 1. Preis beim renommierten Concours Clara Haskil in Vevey (Schweiz) begann, ein gefragter Gast bei den wichtigen Orchestern und in den großen Musikzentren Europas, der USA und Japans sowie bei zahlreichen bedeutenden Festivals. In den vergangenen Jahren widmete sich Till Fellner intensiv zwei Meilensteinen des Klavierrepertoires: dem Wohltemperierten Klavier von Johann Sebastian Bach und den 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens. Zwischen 2008 und 2010 spielte er einen siebenteiligen Zyklus mit allen Beethoven-Sonaten in New York, Washington, Tokio, London, Paris und Wien. 2012 zog er sich für ein Jahr aus dem Konzertbetrieb zurück, um sich dem Studium neuen Repertoires zu widmen und seine Kenntnisse in den Bereichen Komposition, Literatur und Film zu vertiefen.

In der Saison 2013/14 war Till Fellner Artist in Residence der Bamberger Symphoniker, mit denen er schon vor seinem Sabbatical eine ausgedehnte Südamerika-Tournee unternommen hatte. Weitere Höhepunkte dieser Saison waren Konzerte mit den Münchner Philharmonikern unter Kent Nagano, dem San Francisco Symphony Orchestra unter Semyon Bychkov, dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck und dem NHK-Sinfonieorchester unter Sir Neville Marriner.

Zu den Dirigenten, mit denen er konzertiert hat, zählen Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnányi, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Sir Charles Mackerras, Kurt Masur, Kent Nagano, Jonathan Nott, Claudius Traunfellner und Hans Zender.
Im Bereich der Kammermusik verbindet Till Fellner eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem britischen Tenor Mark Padmore, mit dem er im November 2014 u. a. im Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus Dortmund und Musikverein Wien Liederabende geben wird. Das Belcea Quartet hat ihn anlässlich seines 20-jährigen Bestehens für 2015 zu zahlreichen Konzerten in ganz Europa und einer Aufnahme des Klavierquintetts von Brahms eingeladen.

In seinen aktuellen Soloprogrammen konzentriert er sich auf Werke von Bach, Haydn, Mozart und Schumann. Dabei führen ihn Rezitals in der Saison 2014/15 u. a. nach Paris, Brüssel, London/Wigmore Hall und Wien/Konzerthaus. Außerdem unternimmt er eine Japan-Tournee und wird mit der Camerata Salzburg in Mexiko und Bogota konzertieren.

Zahlreiche CD-Einspielungen des Künstlers liegen vor. Beim Label ECM, für das Till Fellner seit einigen Jahren exklusiv aufnimmt, erschienen u. a. der 1. Band des Wohltemperierten Klaviers und die zwei- und dreistimmigen Inventionen von J. S. Bach, die Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 von L. v. Beethoven mit dem Orchestre Symphonique de Montréal und Kent Nagano sowie zuletzt Kammermusik von Harrison Birtwistle.

Till Fellner studierte in seiner Heimatstadt Wien Klavier bei Helene Sedo-Stadler. Weitere Studien führten ihn zu Alfred Brendel, Meira Farkas, Oleg Maisenberg und Claus-Christian Schuster.
Seit Herbst 2013 unterrichtet Till Fellner als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste einen kleinen Kreis von Studenten.

As the youngest performer ever to win the International Beethoven Competition in Vienna, Austrian conductor and pianist Stefan Vladar has established a brilliant career as one of the most interesting and versatile musicians of his generation.

Stefan Vladar hat sowohl als Pianist als auch als Dirigent international seit vielen Jahren beste Reputation, die Zeitschrift Fono Forum spricht von ihm als „einen der bemerkenswerten Pianisten unserer Zeit“. Er tritt regelmäßig in wichtigen Musikzentren Europas, Amerikas und Asiens auf.

Stefan Vladar war Solist des Concertgebouw-Orchesters Amsterdam, der Academy of St. Martin-in-the-Fields, des Bayerischen Staatsorchester, der Rotterdamer Philharmoniker, des Chamber Orchestra of Europe, des Chicago Symphony Orchestra, des NHK Symphony Orchestra Tokio, der Wiener Symphoniker, des Tonhalle-Orchesters Zürich und der Wiener Philharmoniker.

Als jüngster Teilnehmer gewann er 1985 den Internationalen Beethoven-Klavierwettbewerb in Wien und konzertiert seither an der Seite von Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnanyi, Vladimir Fedosejev, Daniel Harding, Christopher Hogwood, Louis Langrée, Sir Neville Marriner, Yehudi Menuhin, Seiji Ozawa, Horst Stein, Christian Thielemann, Simon Rattle und Sándor Végh.

Das Dirigieren selbst ist zu einem wichtigen Bestandteil seines Musikerdaseins geworden, er ist Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Wiener Kammerorchesters und dirigierte beispielsweise die Wiener Symphoniker, die Camerata Salzburg und das Mozarteum Orchester Salzburg, das Residenzorchester Den Haag, die Essener und Stuttgarter Philharmoniker, das RSO Budapest, das Dänische Radio-Sinfonieorchester sowie die Kammerorchester in Basel, Köln, Prag und Zürich.

Stefan Vladar gastierte bei zahlreichen Festivals wie den Salzburger Festspielen, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, beim Rheingau Musik-Festival, beim Klavierfestival Ruhr, dem Musikfest Bremen, der Schubertiade Schwarzenberg, bei den Schwetzinger SWR Festspielen sowie den Festivals in Osaka und Hong Kong.

Die zahlreichen CD-Einspielungen von Stefan Vladar erscheinen bei harmonia mundi, Preiser Records und Sony Classical.

Als „artist in residence“ des Bodenseefestivals 2010, sowie in der Saison 2012/13 bei den Duisburger Philharmonikern, konnte Stefan Vladar seine musikalische Vielseitigkeit vom Solorecital über Liedbegleitung und Kammermusik bis hin zu Solokonzerten und als Dirigent sinfonischer Werke demonstrieren.

Stefan Vladar konzertiert regelmäßig mit Clemens Hagen, Janine Jansen, Julian Rachlin und Heinrich Schiff, dem Artis Quartett, dem Jerusalem Quartett und dem Ensemble WienBerlin. Liederabende gestaltet er mit Angelika Kirchschlager und Bo Skovhus, mit dem er unter anderem an der Pariser Opera Bastille und beim Edinburgh Festival auftritt.

Er ist Professor für Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Träger des „Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich“.

Clemens Hagen studied at the Mozarteum and with Heinrich Schiff at the Basel Musik-hochschule. He then won two prizes awarded by the Vienna Philharmonic : the prize for musicians under the age of 19 and the Karl Böhm Prize.

Der Cellist Clemens Hagen stammt aus einer Salzburger Musikerfamilie und begann im Alter von sechs Jahren Cello zu spielen. Zwei Jahre später begann er bereits sein Studium an der Universität Mozarteum und wechselte dann später an das Basler Konservatorium. Zu seinen Lehrern zählen Wilfried Tachezi und Heinrich Schiff.Clemens Hagen erhielt 1983 den Spezialpreis der Wr. Philharmoniker sowie den Dr. Karl-Böhm Preis.

Als Solist konzertierte Clemens Hagen mit international renommierten Orchestern wie dem Berliner Philharmonischen Orchester, den Wr. Symphonikern, dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, der Camerata Salzburg, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen dem Chamber Orchestra of Europe, dem SWR Freiburg,dem NHK Orchester Tokyo, sowie dem Cleveland und Houston Orchestra unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Ingo Metzmacher, Horst Stein, Sandor Vegh, Daniel Harding, Zoltan Kocsis, und Silvain Cambreling.

Als wesentliche Ergänzung seiner solistischen Tätigkeit betrachtet Clemens Hagen die Kammermusik – zu nennen ist an erster Stelle das Hagen Quartett.
Weitere Kammermusikpartner sind Martha Argerich, Evgeny Kissin, Mitsuko Uchida, Helene Grimaud, Gidon Kremer, Leonidas Kavakos, Maxim Vengerov, Yuri Bashmet und Sabine Meyer.
Höhepunkt der Saison 2008/09 wird für Clemens Hagen die Eröffnung der Wr. Festwochen sein , wo er mit den Wr. Philharmonikern unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt das Cellokonzert in C-Dur von J. Haydn spielen wird.

Clemens Hagen ist Universitätsprofessor an der Universität Mozarteum,wo er seit 1988 die Fächer Violoncello und Kammermusik unterrichtet. Er hielt Meisterklassen in Amerika, Japan und Norwegen.

Clemens Hagen spielt ein Violoncello von Antonius Stradivari aus dem Jahre 1698