Herzlichen Glückwunsch. Ohne den intensiven Einsatz bei der Nachwuchsförderung kann Wien seinen Spitzenplatz in der Musikwelt nicht halten. Deshalb ist Ihre Initiative (mit Musica Juventutis) so wichtig.Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Amtsführender Stadtrat für Kultur in Wien
….ich hatte damals als erster die Gelegenheit, als junger Musiker im Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses auftreten zu dürfen und erinnere mich noch gut, wie aufgeregt und stolz ich darauf war. Es wäre schön, wenn diese Tradition fortgesetzt werden würde, und diese Art von Förderung noch möglichst vielen jungen Musikern zugute käme.Clemens Hagen, Cellist und Professor am Mozarteum Salzburg
Musica Juventutis halte ich persönlich für die wichtigste Organisationen zur Förderung junger Talent im Bereich des heimischen Konzertbetriebes. Im Jahr der Gründung hat Musica Juventutis eine eklatante Lücke zu füllen begonnen und heute wärt ihr nicht mehr wegzudenken! Gerade in so verwirrten Zeiten, in denen man dem Musikland Österreich von innen heraus die Talente durch Budgetkürzungen und neu erfundene Gebühren zu verwehren sucht, ist eine Festung wie Musica Juventutis mit allen Mitteln zu verteidigen. Zwar kann Musica Juventutis den Ausbildungsstätten nicht die tägliche Arbeit mit den Jung-Musikern abnehmen, aber allein die Plattform zu geben, auf der sich junge Musiker in edlem Rahmen präsentieren dürfen, hat schon so manchem als Initialzündung für den Berufsweg gedient!Barbara Moser, Pianistin
Wie für viele andere Musikerkollegen war der erste Auftritt in sehr jungen Jahren bei Musica Juventutis der Beginn meiner Konzertlaufbahn. Die großartige Idee, jungen Musikern ein Forum zu schaffen, indem sie sich einem größeren Publikum vorstellen und erste wichtige Erfahrungen sammeln können, ist bis zum heutigen Tage lebendig geblieben und wird zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen. Das Schönste an Musica Juventutis ist für die jungen Musiker, dass sie sich wirklich als Künstler fühlen dürfen und als solche wahrgenommen werden. Die professionelle, aber gleichzeitig persönliche Organisation, das Umfeld des Konzerthauses und die Resonanz in den Medien haben daran entscheidenden Anteil.
Musica Juventutis wünsche ich weiterhin viel Erfolg und gebührende Anerkennung für die wunderbare Arbeit.
Gottlieb Wallisch, Pianist
Heute ist Musica Juventutis aus dem Musikleben nicht mehr wegzudenken. Die Talentsuche und ihre konsequente Förderung hat sich diese Institution zur Aufgabe gemacht. Infolge dessen gibt es heute kaum mehr eine Biographie eines bedeutenden österreichischen Musikers, in der der Auftritt eines Konzertes bei Musics Juventutis fehlte !!!Dr. Thomas Angyan, Intendant der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien - Vorstand Musica Juventutis
Musica Juventutis und Jeunesse Musicale verbindet nicht nur der Begriff der Jugend im Namen, sondern auch das Bemühen darum, auf verantwortungsvolle und nachhaltige Weise zur Förderung junger Musiker beizutragen. Gerade der Einstieg ins Berufsleben, der Beginn einer Karriere, ist eine der größten Hürden, die junge Künstler zu nehmen haben. Schon in meiner Zeit als Mitarbeiterin des Konzerthauses konnte ich die Aktivitäten von Musica Juventutis bewundernd mitverfolgen, spätestens seit meiner Tätigkeit bei der Jeunesse kenne ich nicht nur die Schwierigkeiten um die Förderung junger Talente, sondern auch die große Freude und Erfüllung, wenn diese Bemühungen vom Erfolg der Künstler gekrönt werden.
Musica Juventutis kann mit großem Stolz auf viele heute prominente Namen verweisen, deren Einstieg ins Berufsleben Dank dieser Initiative erleichtert wurde.
Angelika Möser, Ex-Generalsekretärin Jeunesse Österreich, Jurymitglied Musica Juventutis
Mit großer Freude und gespannter Neugierde folge ich alljährlich den Einladungen von Musica Juventutis zu den Jurysitzungen. Es ist schön zu sehen, wie junge Menschen sich des alten Kulturerbes annehmen und ganz der “heiligen Kunst” Musik verschreiben. Einigen jungen Sängern begegne ich inzwischen auf internationalen Konzertpodien oder auf den Opernbühnen – nicht zuletzt in der Wiener Staatsoper.
Musica Juventutis hilft, dass die Zukunft der nachwachsenden jungen Künstler sich hoffnungsvoll gestalten kann und das schließlich auch das Musikland Österreich weiterhin gedeiht.

In solchen Sinn ist den Initiatoren und den Trägern von Musica Juventutis zu gratulieren: Mögen sie noch in ferner Zukunft mit ungebrochener Energie die Hoffnung und die erste Wunsch Erfüllung vieler junger Künstler sein.Ildiko Raimondi, Opernsängerin, Jurymitglied Musica Juventutis

Musica Juventutis hat mich von Anfang an begleitet und war eine der ersten, die Vertrauen in mich gesetzt hat, zu einer Zeit, als niemand außer meinem Gesangs-lehrer wusste, dass ich singen kann. Im Schubert-Saal hatte ich einen meiner ersten professionellen Auftritte, und ich werde die viele positive Energie nie vergessen, die mir entgegen-gebracht wurde, zu einer Zeit, in der es nicht einmal mir selbst leicht viel, an mich zu glauben. Musica Juventutis ist eine wunderbare Institution für alle Beteiligten, sowohl im Zuschauerraum als auch auf der Bühne. Ich wünsche dem Publikum und den Künstlern noch viele weitere spannende, erfüllende Jahre voller Entdeckungen.
Danke Musica Juventutis und alles Gute!
Angelika Kirchschlager, Sängerin
Die Idee, ganz jungen Musikerinnen und Musiker in Zukunft zu konzertreifen Leistungen zu motivieren und ihnen die Möglichkeit zu bieten, im Wiener Konzerthaus zum ersten Mal öffentlich aufzutreten, ist großartig. Ich bin überzeugt, dass diese Chance für die jungen Leute viel wertvoller ist, als einfach einen Preis bei einem Wettbewerb zu gewinnen.
Die Arbeit der Jury, der ich seit vielen Jahren angehören durfte, ist spannend und interessant. Zum einen ist es immer wieder unendlich erfreulich, begabte junge Musiker zu hören, und andererseits ist bei der Beurteilung nicht nur das technische und musikalische Können entscheidend, sondern im höchsten Maße die Fähigkeit, sich durch die einstudierten Werke einem Publikum mitzuteilen und durch persönliche Ausstrahlung die Zuhörer zu überzeugen. In der Tat kommt es in unserem Beruf hauptsächlich darauf an, und es ist schön, dass bei Musica Juventutis das Hauptaugenmerk darauf gerichtet wird.
Wenn man dann im Konzert sitzt, mit den von uns ausgewählten Musiker mitfiebert und sich unendlich über ihren Erfolg freuen kann, überkommt einen das schöne Gefühl, dass diese jungen Leute gerade den ersten Schritt auf einem langen, schweren, aber lohnenden Weg gemacht haben.
Maria Prinz, Pianistin, Jurymitglied Musica Juventutis
Liebe junge Musiker,
Musica Juventutis war für mich von entscheidender Bedeutung. In einem Meisterkurs am Semmering spielte ich Ernst Kovacic die Variations I von John Cage vor und zerbrach dabei im Übereifer den Geigenbogen. Kurz danach hatte ich mein Konzert bei Musica Juventutis. Mir war klar, dass diese seltene Gelegenheit, im Wiener Konzerthaus zu spielen, nicht vermasselt werden darf, zumal ich keine andere hatte ! Ich beschaffte auf dem Flohmarkt drei Bögen, die ich für mein Programm abwechselnd brauchen musste, da jeder auf seine Art unbefriedigend war. In meiner Verzweiflung wandte ich mich an den damaligen Präsidenten von Musica Juventutis, Herrn Ernst Haupt-Stummer. Er kam in das Konzert und verschaffte mir als erstes einen hervorragenden Bogen, mit dem ich bis heute spiele und entschied sich für eine jahrelange materielle und künstlerische Unterstützung und nicht zuletzt noch eine Geige, die mich sicherlich mein Leben lang begleiten wird.
Ohne dieses Konzert bei Musica Juventutis und die dadurch ausgelöste glückliche Wendung hätte ich meinen Weg nicht machen können.
Das war meine kleine Geschichte, mit der ich Euch nur sagen wollte: verliert nie die Hoffnung, denn auch ein zerbrochener Bogen kann etwas Gutes bringen!
Mit meinem herzlichsten Dank an Musica Juventutis und alle daran beteiligten Mitarbeiter.
Patricia Kopatchinskaja, Geigerin